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Peter Böhme, geboren am 14. Juli 1941, war mehr als
dreißig Jahre Chef des Protokolls und des Kartenbüros
der Berliner Festspiele. Adrienne Goehler, bis April 2006 Kuratorin
des Hauptstadtkulturfonds, würdigte ihn zum Abschied vom
Dienst im logistischen Hirn der Festspiele als einen geräuschlosen
Zeremonienmeister, als einen Sitz- und Bedeutungsarrangeur, der
sowohl im Blick hat, wer wen nicht leiden kann, als auch, wer
wen kennen lernen sollte. Peter Böhme, so heißt
es in den Abschiedsworten Adrienne Goehlers weiter, war ein
leiser Mann, ein umsichtiger und entschiedener, einer, der sich
beharrlich dem allgemeinen Trend zum Outsourcing widersetzt hat
und alternative Strukturen aufbaute, um auf immer neue Veränderungen
vorbereitet zu sein, stets an Größe und Würde
anknüpfend. Einen völligen Abschied von den Festspielen
aber wird Peter Böhme glücklicherweise nicht vollziehen.
Er, jahrzehntelang die graue Eminenz, der Wirkmächtige
im Hintergrund besitzt eine lebenslängliche Dauerkarte
für alle Veranstaltungen
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